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* Kosten pro Jahr, berechnet auf Basis der aktuellen Konditionen vom 18.12.2017. Bei Wertpapiertransaktionen können zusätzlich zu den Bankgebühren fremde Spesen anfallen. Alle Angaben ohne Gewähr.

ETF Sparplan » Tipps rund um ETF Sparpläne

Sparpläne bieten Anlegern eine gute Möglichkeit, regelmäßig und in kleinen Schritten Vermögen aufzubauen. Durch ein Investment in ETFs können Sparer so über einen längeren Zeitraum hinweg von deren Kursentwicklung profitieren und höhere Erträge als bei vergleichbaren festverzinslichen Anlagen erzielen. So lässt sich ganz einfach fürs Alter vorsorgen oder Kapital für einen lang gehegten Traum zurücklegen.

Der Wertpapiersparplan im Detail

Sparpläne werden schon seit Jahrzehnten genutzt, um verfügbares Geld zurückzulegen und eine bessere Rendite zu erzielen. Bei klassischen verzinslichen Sparkonten jedoch sind die Erträge in den vergangenen Jahren stark gefallen. Eine Alternative sind Wertpapier-Sparpläne, bei denen die Anleger ihr Geld nicht auf ein Sparkonto einzahlen, sondern direkt in Wertpapiere investieren. Neben dem Kauf einzelner Aktien ist es dabei auch möglich, in Fonds anzulegen und so von deren Kursentwicklung zu profitieren. Gerade dann, wenn Anleger längerfristig sparen wollen, ist ein Wertpapiersparplan ideal. Nicht nur, dass es mit ihm möglich ist, im Vergleich zum Sparkonto höhere Renditen zu erzielen. Wertpapiersparpläne sind auch weitaus flexibler, denn der Verkauf der vorhandenen Anteile ist börsentäglich möglich. So können Anleger auf kurzfristigen Geldbedarf reagieren oder auf Wunsch zusätzliche Einzahlungen leisten. Ein weiterer Vorteil des Wertpapiersparplans ist der so genannte Cost-Average-Effekt. Dieser „Durchschnittskosteneffekt“ gibt an, dass bei einem regelmäßigen Kauf von Wertpapieren für die Bewertung des Anlageerfolgs immer der Durchschnittswert herangezogen werden kann. Zeiten mit extrem hohen Kursen können so mit Zeiten sehr niedriger Kurse ausgeglichen werden. Dies kann im Vergleich zu einem Einmalinvestment durchaus lukrativ sein.

Ein Beispiel zum Cost-Average-Effekt:

Kauf eines Wertpapier-Anteils zu unterschiedlichen Kursen:

Monat 1: 22 Euro

Monat 2: 18 Euro

Monat 3: 20 Euro

Monat 4: 21 Euro

Der durchschnittliche Einkaufskurs beträgt 20,75 Euro

Hätte der Anleger hingegen ein Einmalinvestment im Monat 1 zu 22 Euro pro Anteil getätigt, stünden jetzt Kursverluste zu Buche. Der monatliche Sparer hingegen erzielt Anlagevorteile, die sich mit der Dauer der Anlage weiter erhöhen.

Warum ein ETF für einen Sparplan so lukrativ ist

Als ETFs werden börsengehandelte Indexfonds bezeichnet, die mittlerweile von fast allen Fondsgesellschaften angeboten werden. Grundlage des Fonds ist ein Index, etwa der DAX, der vom Fondsmanager 1:1 nachgebildet wird. Da bei diesen Fonds auf das aktive Management, das bei vielen anderen Investmentfonds nach wie vor Praxis ist, verzichtet wird, sind sie weitaus günstiger. Nicht nur, dass die Fondsgesellschaften auf den Ausgabeaufschlag verzichten, auch die jährliche Verwaltungsvergütung ist geringer. Durch die niedrigeren Kosten steigt natürlich die Rendite, was Anleger freut. Zu den weiteren Vorteilen bei ETFs gehört die Tatsache, dass diese mittlerweile sehr differenziert zur Verfügung stehen. Je nach Wunsch des Anlegers ist es möglich, gezielt in den Aktienmarkt eines Landes (Deutschland, USA) zu investieren oder sich breiter aufzustellen und eine bestimmte Region (Europa, Asien) zu favorisieren. Bei ETFs mit Basis des MSCI World kann sogar in ein breites Spektrum an weltweiten Aktien investiert werden. Durch die Mischung aus zahlreichen unterschiedlichen Aktien, verschiedenen Branchen und Ländern wird das Klumpenrisiko vermieden und die Sicherheit des Investments erhöht. Zwar kommt es auch bei einer ETF-Anlage zu Kursschwankungen, gerade bei längerfristigen Investments konnten diese in der Vergangenheit aber immer wieder ausgeglichen werden. Letztlich hat ein ETF den Vorteil, dass er täglich an der Börse gehandelt wird. Anleger können ihre erworbenen Anteile so jederzeit verkaufen und bei Bedarf über ihr Geld verfügen. Zusätzlich besteht die Möglichkeit, weitere Gelder in den ETF Sparplan zu investieren und damit das Gesamtkapital zu erhöhen. Ebenso flexibel wie die Handhabung von Einzahlungen und Auszahlungen ist die Veränderung der monatlichen Rate. Diese kann jederzeit sowohl erhöht wie auch gesenkt werden, um auf die individuellen Lebensumstände zu reagieren. Sogar der zeitweise Stopp der Einzahlungen ist möglich.

Diese Vorteile bietet ein ETF als Sparplan:

  • Risikominimierung durch breite Streuung des angelegten Geldes
  • Hohe Liquidität, denn Anteile sind börsentäglich veräußerbar
  • Geringe Kosten
  • Hohe Transparenz durch nachvollziehbare Asset Allocation
  • Hohe Flexibilität durch jederzeitige Käufe und Verkäufe
  • Anpassung der Monatsrate an die individuellen Lebensumstände möglich

Anbieter für den ETF als Sparplan

Anleger, die sich für einen ETF Sparplan entschieden haben, können diesen sowohl bei Direktbanken, Onlinebrokern, Banken und Sparkassen als auch bei Fondsgesellschaften direkt abschließen. Nach der Eröffnung eines Depotkontos muss nun nur noch ein Fonds ausgesucht werden, in den mit monatlichen Sparraten investiert wird. In der Regel ist die Besparung eines ETFs mit einem Betrag ab 25 Euro monatlich möglich. Anleger, die mehr Geld investieren wollen, finden ebenfalls eien Reihe entsprechender ETF Sparpläne mit höheren Sparbeiträgen. Auch die Aufteilung des Geldes in verschiedene Fonds ist möglich. So wird eine noch breitere Streuung des Vermögens erreicht, um die Gewinne zu erhöhen. Anleger, die keine 25 Euro pro Monat investieren wollen, können den Einzahlungsrhythmus auch ändern und quartalsweise oder halbjährlich einzahlen. Der oben genannte Cost-Average-Effekt ist jedoch umso höher, je kürzer der Einzahlungsrhythmus gewählt wird. Eine monatliche Einzahlung wird daher von den meisten Anbietern empfohlen.

Mögliche Kosten bei einem ETF Sparplan

Grundsätzlich gehören ETFs zu den kostengünstigsten Anlagevarianten, denn im Vergleich zu anderen Investmentfonds werden hier keine Ausgabeaufschläge erhoben, auch die Verwaltungsgebühren sind deutlich niedriger. Dennoch ist es bei einer Anlage wichtig, die Kosten für den ETF Sparplan zu vergleichen, denn hier gibt es je nach Bank und Fondsgesellschaft zum Teil erhebliche Unterschiede.

Auf diese Kosten sollten Anleger achten:

  • Depotentgelte für die Verwahrung der Fondsanteile
  • Gebühren beim Kauf der Fondsanteile
  • Verkaufsgebühren beim späteren Verkauf über die Börse

Wichtig ist, dass die Kosten beim ETF Sparplan so gering wie möglich sind, denn die Kosten müssen von den Erträgen abgezogen werden. Je höher demnach die Kosten, desto geringer ist die Rendite.