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Geld anlegen 2017 – aber richtig: Mit ETF (Exchange Traded Fund)

Das Fachchinesisch in der Finanzbranche stellt eine Hemmschwelle für Verbraucher dar. So kommt es, dass obwohl im Wertpapiermarkt gute Renditen locken, noch immer viele Deutsche ihr Geld auf dem Girokonto lagern oder in Tages- oder Festgeld mit geringer Guthabenverzinsung investieren. Eine lohnende Alternative kann die Anlage in ETF Fonds, sogenannten „Exchange Traded Fund“, sein. Es handelt sich um börsengehandelte Indexfonds, mit denen Privatanleger über ihr Wertpapierdepot traden können, um optimale Gewinne am Wertpapiermarkt zu erwirtschaften.

Gewinne mitnehmen und mit ETF Indexfonds handeln

Die Finanzwelt liebt abstrakte Begriffe und theoretische Konstrukte. Auch wenn es auf den ersten Blick nicht so erscheint, hinter den zahlreichen Abkürzungen und Begriffen verbergen sich oftmals leicht zu verstehende Produkte und Sachverhalte. Mit ein wenig Geduld und Konzentration bekommen selbst Aktienmarkt-Neulinge schnell den nötigen Durchblick. Im ersten Schritt benötigt man für den Handel der Wertpapiere und anderer börsennotierter Produkte ein Wertpapierdepot oder kurz Depotkonto. Dieses lässt sich in wenigen Schritten bei einem der bekannten Broker eröffnen. Bietet der Broker eine Videolegitimation an, ist es sogar möglich, innerhalb weniger Stunden das Depotkonto zu eröffnen, da der Legitimationsnachweis dann über eine Webcam online vom PC aus erfolgen kann. Die weitverbreitete zweite Variante ist die Legitimation per Postident-Verfahren. Da hier die Eröffnungsunterlagen für das Depotkonto auf dem Postweg verschickt werden, dauert die Eröffnung üblicherweise einige Tage. Sobald die Zugangsdaten vorliegen, können die Inhaber auf ihrem Wertpapierdepot die gewünschte Anlagesumme einzahlen und mit dem Handel beginnen. Gehandelt werden sollte immer das Produkt oder die Risikoklasse, über die man sich bereits ausreichend informiert hat. Verbraucher können nicht nur Aktien kaufen, sondern auch – neben vielen weiteren Produkten -auf ETF Indexfonds setzen.

Vielseitigkeit minimiert Verlustrisiken

Indexfonds bilden einen Basisindex möglichst genau ab, wie beispielsweise den DAX (Deutscher Aktienindex). Durch diese Nachbildung eines oder mehrerer Indizes setzen Anleger im Prinzip immer gleich auf einen ganzen Aktienkorb mit mehreren Unternehmen, teilweise sogar unterschiedlichen Branchen. ETF Fonds gelten daher als leicht verständliches und wenig risikobehaftetes Produkt. Da immer auf einen ganzen Korb gesetzt wird, ist es höchst unwahrscheinlich, dass alle Produkte verlieren, im Gegensatz zum Handel mit Aktien eines Unternehmens, bei dem je nach Kurs die Reise Baisse (fallende Kurse) oder Hausse (steigende Kurse) gehen kann. Kurz gesagt: Mit einem ETF ist das Risiko immer breit gestreut, da man in vielfältige Unternehmen und Produkte investiert.

Börsengehandelte Produkte: ETP, ETF, ETC und ETN

ETF Indexfonds gehören unter den Sammelbegriff ETP, was für Exchange Traded Products steht. ETP sind Anlageprodukte, die an der Börse notiert sind und dort gehandelt werden. Es handelt sich um passive Investments, die das Ziel verfolgen, die Wertentwicklung des jeweiligen Index, an den sie gekoppelt sind, möglichst genau abzubilden. Im Großen und Ganzen bewegen sich ETP dicht am jeweiligen Nettoinventarwert.

  • Oberbegriff ETP – Exchange Traded Products.
    Dazu gehören :
  • ETF -Exchange Traded Fund – börsengehandelte Indexfonds.
  • ETC-Exchange Traded Commodities oder Currencies – sind Schuldverschreibungen betreffend die Wertentwicklung am Rohstoffmarkt oder in Währungen.
  • ETN- Exchange Traded Notes – börsengehandelte Wertpapiere als Schuldverschreibungen.

Klare Regelungen für den Handel mit ETF auf dem EU-Wertpapiermarkt

Während ETF Fonds den UCITS Richtlinien unterliegen, ist dies für ETC und ETN nicht der Fall. Daher bergen diese beiden weiteren ETP gewisse Risiken, auf die Anleger nur dann eingehen sollten, wenn sie sich genauestens mit der Anlage auseinandergesetzt haben. Die Abkürzung UCITS steht für „Undertakings for Collective Investment in Transferable Securities“ und beinhaltet eine Reihe von Richtlinien der Europäischen Union für den Handel von Wertpapierprodukten wie ETF.

Zwei Möglichkeiten, um den Zielindex nachzubilden

ETF, die den UCITS Richtlinien entsprechen, bilden einen Aktienindex oder einen Index für festverzinsliche Wertpapiere nach. Um die Vorgabe zu erfüllen, gibt es zwei Wege der Nachbildung:

  • Physische Replikation
  • Synthetische Replikation

Die physische Replikation erfolgt entweder als komplette Nachbildung, die sogenannte Full-Replication, aller Werte in dem gekoppelten Basisindex, oder im sogenannten Sampling-Verfahren, bei dem in die Anteile eines Index investiert wird, die dem Rendite-Risiko-Profil des Basisindex am besten entsprechen. Eine synthetische Replikation hingegen ist ein Swap, ein Tauschgeschäft. Der Anbieter schließt mit einem oder mehreren Swap-Kontrahenten, üblicherweise eine Bank, einen Swap-Kontrakt ab. Der oder die jeweiligen Kontrahenten verpflichten sich, die Rendite des zuvor definierten Aktienkorbs gegen die Indexperformance zu tauschen. Man spricht daher auch von einem Swap-ETF. Die synthetische Replikation ist normalerweise kostengünstiger und hat im Vergleich zur physischen Replikation des ETF Indexfonds in der Regel eine größere Genauigkeit beziehungsweise geringere Abweichungen vom Zielindex, die man als Tracking Error bezeichnet.

ETF Fonds werden in zwei große Hauptgruppen unterschieden, dazu zählen:

  • Aktien-ETF
  • Anleihen- oder Renten-ETF

Nahezu jeder Broker hat mittlerweile Aktien-ETF im Programm. Diese Fonds bilden einen Aktienindex nach. In Deutschland, den Vereinigten Staaten von Amerika und in Asien gehört diese Art der ETF Fonds zur beliebtesten Geldanlage in Indexfonds, sowohl bei privaten wie auch institutionellen Investoren. In Europa verzeichnen aber derzeit Renten- oder Anleihen-ETF große Zuwächse, vor allem aus dem Bereich der institutionellen Anleger. Dies hängt vor allem mit den geänderten Bedingungen aufgrund der europäischen Finanzkrise zusammen. Anleihenbestände wurden reduziert und dafür verstärkt in Renten-ETF investiert. Weitere Gründe für die vermehrte Investition in Anleihen-ETF sind die leichte Nutzung, der schnelle Zugriff, niedrige Handelskosten und die Liquidität. Anleihen-ETF orientieren sich an der Wertentwicklung eines Korbs von Anleihen, hierfür gibt es unterschiedliche Anleihebarometer, die täglich auf den Seiten der drei größten europäischen Anbieter veröffentlicht werden. Anleger müssen sich unter einer großen Auswahl von Anleihen-ETF entscheiden, dazu ist es wichtig, zu verstehen, dass derjenige Staat den größten Einfluss auf den Index hat, der die meisten Anleihen ausgegeben hat und damit zugleich der größte Schuldner ist. In Europa ist Italien das Land mit den meisten ausgegeben Staatsanleihen, deshalb hat der italienische Staat das größte Gewicht im europäischen Anleihen-Index.

In Europa investiert man fast zu gleichen Teilen in Renten-ETF und Aktien-ETF

Nach einer Erhebung der Deutsche Bank Securities wurden im Jahr 2014 in Europa neue Mittel zu 59 Prozent in Aktien-ETF und zu 45 Prozent in Anleihen-ETF investiert, wohingegen in den Vereinigten Staaten von Amerika und Asien ein anderes Bild vorherrscht. Auf diesen beiden Märkten fließen neue Investitionen lediglich zu 23 Prozent in Anleihen-ETF, aber zu 76 Prozent in Aktien-ETF. Generell gilt: Der ETF-Markt boomt, allein im Jahr 2014 gab es in diesem Segment einen Zuwachs von 17 Prozent.

ETF für alle möglichen Indizes

Neben diesen beiden großen Hauptgruppen gibt es unzählige weitere ETF und noch immer werden ständig neue ETF aufgelegt, die die unterschiedlichsten Wertentwicklungen abbilden, auch in Kombinationen verschiedener Firmen, Industrien und Branchen. ETF werden generell nach diesen drei Parametern unterschieden:

  • Anlageklassen: Aktien, Währungen, Investments, Rohstoffe, Immobilien, Anleihen und Geldmarkt
  • Index: Marktbreite Indizes-beispielsweise STOXX Europe 50, Strategieindizes, Regionenindizes zum Beispiel Wirtschaftsregionen wie bei Emerging Markets-ETF und Branchenindizes
  • Art der Indexnachbildung

Allein im Jahr 2014 wurden rund 400 ETF weltweit zusätzlich zu den bestehenden ETF Fonds neu aufgelegt. Auch die Anbieter nehmen stetig zu; Allein 2014 wurden weltweit 20 neue Anbietergesellschaften gegründet. Noch konzentriert sich der ETF-Markt in Europa auf die drei größten Anbieter:

Aber der Wettbewerb unter den ETF-Anbietern ist in vollem Gang; UBS und Amundi sind ebenfalls sehr aktiv, sichern ihre Anteile und bauen diese weiter aus. Wichtigster Neueinsteiger auf dem europäischen ETF-Markt ist Vanguard. Der Anbieter Vanguard konnte innerhalb eines Jahres rund drei Prozent am europäischen ETF-Markt für sich erobern.

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Wer also in ETF investieren will, muss sich nur für den Index entscheiden, in den er investieren möchte – eine große Auswahl und jede Menge Anbieter stehen zur Verfügung. Für eine erste Orientierung schauen Sie einfach in unserem ETF Broker Vergleich und finden auf diese Weise kostenlos und unverbindlich den günstigsten Anbieter für ihre bevorzugten ETF Index-Fonds.

 

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